Herausforderungen für die Lebensadern der modernen Welt meistern
Die ROSEN Gruppe ermöglicht im Energiesektor den sicheren Übergang von Kohlenwasserstoffen zu den Energieträgern der Zukunft. Hierbei kommen weltweit bewährte Transportsysteme zum Einsatz. Die ExpertInnen des Unternehmens arbeiten daran, die Voraussetzungen für den Transport neuer Energieträger zu schaffen und unterstützen die BetreiberInnen bei der sicheren und effizienten Nutzung der vorhandenen Infrastruktur – auch in Hinblick auf Umwelt- und Sicherheitsanforderungen.
Auf Grundlage des Pariser Abkommens hat die Internationale Energieagentur (IEA) im Jahr 2021 einen Fahrplan veröffentlicht, um Emissionen bis 2050 auf Netto-Null zu senken. Der Energiesektor generiert weltweit die meisten Treibhausgasemissionen und ist daher für das Ziel, die Erderwärmung unter 1,5°C zu halten, von zentraler Bedeutung. Extreme Wetterereignisse wie Waldbrände, Überschwemmungen und Wirbelstürme kommen immer häufiger vor. Das zeigt, wie dringend der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien ist.
Die Nachfrage nach nachhaltiger Energie wird im Zuge der weltweiten Umstellung auf eine NettoNull-Strategie weiter steigen. Wasserstoff (H2) wird hierbei als Energieträger eine Schlüsselrolle spielen. Die vorhandenen Leitungssysteme scheinen sehr gut für die Speicherung, den Transport und die Verteilung dieses erneuerbaren Energieträgers geeignet zu sein. Ganz so einfach ist es jedoch nicht, denn Wasserstoff stellt neue Herausforderungen an die Systeme, da die Materialien der Leitungssysteme anderen Belastungen ausgesetzt sind, als es beim Erdgastransport der Fall ist.
Pipelines für den Transport von Wasserstoff sind zwar den gleichen äußeren Gefahren ausgesetzt wie Erdgaspipelines, es ist aber wichtig, die unterschiedlichen Auswirkungen des Mediums auf die Materialien zu berücksichtigen. Wasserstoff reizt die mechanischen Möglichkeiten des Stahls, aus dem die Pipelines gefertigt sind, noch weiter aus. Deshalb ist es umso wichtiger, den Materialzustand zu überprüfen und Risse festzustellen. Wie ausgeprägt dieser Effekt ist, hängt von der Stahlsorte, der Mikrostruktur des Stahls, der H2-Konzentration und weiteren Faktoren ab.
Eine genaue Kenntnis der individuellen Gegebenheiten der Systeme ist für ihre Umwidmung von entscheidender Bedeutung. „Das ist unser Alltagsgeschäft, um die BetreiberInnen bestmöglich unterstützen zu können: Wir prüfen sorgfältig die Materialeigenschaften von Rohrleitungssystemen, um einen sicheren und effizienten Transport aller Energieträger zu gewährleisten“, sagt Marion Erdelen-Peppler, Head of Group Business Line Hydrogen and Future Fuels bei der ROSEN Gruppe in Lingen, Deutschland. „Wir verstehen uns als Pioniere, die die konventionelle und zukünftige Energiewirtschaft mitgestalten, indem wir uns an der Analyse der technologischen Möglichkeiten beteiligen.“
Der Bedarf an H₂- und CO₂-Infrastruktur wird zunehmen. Gleichzeitig wird es während des Überganges noch jahrzehntelang Nachfrage für konventionellen Energietransport geben. Dabei ist mit regionalen Unterschieden in der Geschwindigkeit der Umstellung zu rechnen. ROSEN verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Umrüstung von Pipelines und betreibt eines der besten Analyselabore der Welt.
Die Wartung der Infrastruktur in den Bereichen Öl, Gas und Bergbau ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. ROSEN unterstützt das Integritätsmanagement mit Lösungen, die Risiken und Ausfallzeiten minimieren.
Daten sind das wertvollste Gut im Energiesektor. ROSEN nutzt KI, um diesen Schatz für InfrastrukturbetreiberInnen nutzbar zu machen.