Die Finalisten des Hermann Rosen Award for Pipeline Innovation 2026
Die ROSEN Gruppe und die ASME Foundation sind stolz darauf, die Finalisten für den Hermann Rosen Award for Pipeline Innovation 2026 bekannt zu geben.
Der Preis wurde zu Ehren des ROSEN-Gründers Hermann Rosen ins Leben gerufen und würdigt Studierende, Forschende, Start-ups und Berufseinsteiger, deren Ideen zur Weiterentwicklung der Pipeline-Integrität und des Energietransports beitragen. Der Preis fördert Nachwuchstalente, stärkt das Bewusstsein in der Branche und bietet eine Plattform für innovative Lösungen für branchenbezogene Herausforderungen.
Nach einer Bewertung durch eine Fachjury aus Vertretern von ROSEN und der ASME Pipeline Systems Division wurden drei Finalisten aufgrund ihrer innovativen Ansätze in den Bereichen Pipeline-Integrität, Überwachung und Entscheidungsfindung ausgewählt. Zusammen befassen sich die Projekte der Finalisten mit einigen der größten Herausforderungen der Branche – von Klimaresilienz über Digitalisierung bis hin zum Schutz kritischer Infrastruktur.
Die Finalisten
Allison Gabriel (Nigeria)
PIPEGUARD AI – Autonomous Pipeline Threat Detection and Leak Monitoring System
Allison Gabriel entwickelte mit PIPEGUARD AI eine intelligente Überwachungslösung zur Echtzeit-Erkennung von Leckagen, illegalen Abzweigungen und ungewöhnlichen Aktivitäten an Pipelines, insbesondere in abgelegenen und schwer zugänglichen Gebieten. Durch die Kombination aus dezentralen IoT-Sensoren, künstlicher Intelligenz und autonomer Stromerzeugung bietet das System einen kostengünstigen und skalierbaren Ansatz zur Verbesserung der Pipeline-Sicherheit, zur Verringerung der Umweltbelastung und zum Schutz kritischer Infrastruktur in abgelegenen Gebieten.
Collins Kubu (Kenia)
PipelineGPT – A Retrieval-Augmented Natural Language Interface for Pipeline Integrity Data
Mit PipelineGPT nutzt Collins Kubu künstliche Intelligenz, um komplexe Informationen zur Pipeline-Integrität und zur Compliance mit Vorschriften in leicht zugängliche, quellengestützte Erkenntnisse umzuwandeln. Indem die Lösung es den AnwenderInnen ermöglicht, über Abfragen in natürlicher Sprache mit technischen Dokumenten zu interagieren und dabei Transparenz sowie menschliche Kontrolle zu gewährleisten, unterstützt sie Fachpersonal im Bereich der Pipeline-Integrität dabei, die wachsenden Mengen an betrieblichen und regulatorischen Daten effektiver zu bewältigen.
Dr. Kshama Roy, Subashish Kundu Sunny und Abdullah Muhammad Asif (Kanada)
PIPEGEO: An Integrated Pipeline Integrity Assessment Platform for Evolving Ground Deformation
Angesichts der zunehmenden Auswirkungen von Klimaveränderungen und Georisiken auf kritische Infrastrukturen entwickelte das PIPEGEO-Team eine Plattform, die es Pipeline-Betreibenden ermöglicht, Risiken durch Bodenbewegungen besser zu verstehen und zu bewältigen, bevor diese die Integrität von Pipelines gefährden. Durch die Kombination von satellitengestützter Überwachung, ingenieurtechnischen Modellen und fortschrittlichen Analyse-Tools bietet das Projekt einen skalierbaren Rahmen für die Bewertung klimabedingter Georisiken für Pipelines.
Ein Ausblick auf die IPCE 2026
Die drei Finalisten werden im Rahmen der ASME-Preisverleihung auf der International Pipeline Conference & Expo (IPCE) am 22. September 2026 geehrt, wo der Gewinner des Hermann Rosen Award for Pipeline Innovation 2026 bekannt gegeben wird.
Auch im zweiten Jahr seines Bestehens unterstreicht der Preis wieder die Rolle, die aufstrebende InnovatorInnen bei der Gestaltung der Zukunft von Pipelines und des Energietransports spielen. Mit ihren Ideen, ihrem Fachwissen und ihrer Bereitschaft, etablierte Ansätze in Frage zu stellen, verkörpern die diesjährigen Finalisten genau den Geist, der zur Gründung des Preises inspiriert hat.