Nachhaltigkeitsbericht 2025
Kritische Energieinfrastruktur sicher und zuverlässig zu betreiben, ist eine Verantwortung mit langfristiger Bedeutung. Seit mehr als 45 Jahren unterstützt ROSEN Betreiber von kritischer Infrastruktur dabei, den Zustand ihrer Anlagen besser zu verstehen und Risken frühzeitig zu erkennen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um Menschen und Umwelt langfristig zu schützen.
Unser aktueller Sustainability Report zeigt, wie wir Nachhaltigkeit mit unserem Kerngeschäft verbinden und unsere eigenen Ambitionen in den Bereichen Environment, Social und Governance (ESG) kontinuierlich weiterentwickeln. Der diesjährige Bericht schafft erstmals Transparenz über die Aktivitäten der gesamten ROSEN Gruppe. Er beschreibt die wesentlichen Auswirkungen unseres Geschäfts, Risiken und Zukunftschancen – und macht gleichzeitig sichtbar, wo wir Fortschritte erzielt haben und wo noch Arbeit vor uns liegt.
Technologie als Treiber widerstandsfähiger Energieinfrastruktur
Mehr Nachhaltigkeit durch präzisere Daten.
Je präziser die Datengrundlage, desto verlässlicher lassen sich Fortschritte messen und Ziele nachverfolgen. Genau diesem Anspruch folgt auch unsere Berichterstattung.
Der Sustainability Report 2025 wurde in Anlehnung an die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt und basiert auf einer aktualisierten doppelten Wesentlichkeitsanalyse, die sowohl die Auswirkungen unseres Geschäfts auf Menschen und Umwelt als auch nachhaltigkeitsbezogene Risiken und Chancen für ROSEN berücksichtigt.
Erstmals deckt die Berichterstattung alle Gesellschaften der ROSEN Gruppe ab und bezieht ausgewählte Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette ein. Damit schaffen wir eine konsistente Datengrundlage für die Steuerung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten und bereiten unsere Berichterstattung gezielt auf künftige regulatorische Anforderungen und externe Prüfungen vor.
Unsere Prioritäten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (ESG)
1. Kontinuierliche Verbesserung der Effizienz der Energienutzung, um den CO2-Fußabdruck unserer Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu reduzieren.
2. Entwicklung und Umsetzung verbesserter Prozesse und Zusammenarbeit mit den Interessengruppen in der Lieferkette, um den Materialeinsatz zu reduzieren und Abfall zu minimieren.
3. Entwicklung von Technologien, Produkten und Dienstleistungen, um den Zugang zu erschwinglicher, zuverlässiger und nachhaltiger Energie für alle zu gewährleisten.
4. Einbringen von Wissen und Erfahrung in Brancheninitiativen, die nachhaltige Innovationen fördern.
5. Hohe Sicherheitsstandards umsetzen und das Wohlergehen und eine gesunde Lebensweise für Mitarbeitende, ihre Familien und die Gemeinschaft, in denen wir arbeiten, fördern.
6. Inklusive Bildung und lebenslanges Lernen für MitarbeiterInnen, ihre Familien und die Gemeinschaft, in denen wir arbeiten, unterstützen.
7. Eine Kultur der Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) etablieren und fördern.
8. Die Bedürfnisse von Randgruppen (z. B. indigene Bevölkerungsgruppen) berücksichtigen.
9. Ausrichtung der Geschäftspraktiken an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und Sicherstellung, dass Menschenrechtsaspekte in unseren ESG-Governance-Mechanismen integriert werden.
10. Zusammenarbeit mit unseren KundInnen, Lieferanten und den Interessengruppen der Branche im Bereich Nachhaltigkeit in dem Bewusstsein, dass nachhaltige Fortschritte nur durch starke Partnerschaften und gemeinsame Anstrengungen möglich sind.
11. Aufbau einer integrativen, zuverlässigen, transparenten, starken, effektiven und regelkonformen Organisation für nachhaltige Entwicklung.
Die Arbeit der Field Operators bei ROSEN
Perspektiven aus der ROSEN Gruppe
Nachhaltigkeit entsteht dort, wo Menschen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Bei ROSEN geschieht das jeden Tag, oft ohne großes Aufheben, aber mit einem klaren Bewusstsein für die Auswirkungen der eigenen Arbeit.
In unserem Report teilen Mitarbeitende von ROSEN ihre persönliche Sicht darauf, was Nachhaltigkeit für sie bedeutet. Ihre Stimmen zeigen, wie unterschiedlich dieser Anspruch im Arbeitsalltag gelebt wird und was sie selbst dazu beitragen möchten, Menschen und Umwelt zu schützen.